Projekte

Am Kolleg gibt es zahlreiche stufenübergreifende Projekte jenseits des regulären Unterrichts:

Die Kunstwerkstatt

Möchten Sie im Bereich der Zeichnung, Malerei oder der Bildhauerei eigene Wege
gehen und individuelle Ideen, Themen und Techniken erkunden, die im regulären Kunstunterricht zu kurz kommen ?
Wollen Sie unsere Räume als Atelier nutzen, um eine Mappe für eine Bewerbung an einer Kunsthochschule vorzubereiten ?

Dann kommen Sie in die Kunstwerkstatt. An einem Nachmittag in der Woche stehen Ihnen dort die Beratung der Kunstlehrerinnen, die Räume und Materialien zur Verfügung. Je nach Bedarf können Sie dort ganz individuell und eigenständig oder in einem angeleiteten Workshop zu einem gemeinsamen Thema praktisch künstlerisch arbeiten.

Neben dem freien Arbeiten in den klassischen Medien (Malerei, Zeichnung, Skulptur etc.) finden dort auch über einige Wochen pro Semester Einführungen in digitale Bildbearbeitungs- programme (Photoshop, InDesign, Illustrator) statt, die von einem professionellen Grafiker angeleitet werden.

Nach gemeinsamer Absprache können wir z.B. folgende Schwerpunkte setzen:

• z.B. Ölmalerei, Aquarellmalerei, Gouache, Acryl …
• z.B. grafisches Arbeiten mit Graphit, Kreide, Rötel …
• Objektbau
• Plastisches Arbeiten mit Ton, Holz, Gips etc.
• Traditionelle und experimentelle Drucktechniken wie Holzschnitt, Radierung, Monotypie . . . • Akt-, Figur- und Portraitzeichnen
• Zeichnen in der Natur

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Alle Termine werden durch Aushänge im Treppenhaus und auf der digitalen Infotafel neben dem Sekretariat bekannt gegeben.

Schauen Sie mal vorbei. Wir freuen uns auf Sie !

Wanda Stolle + Elke Ulmer                            Stand 22.Juni 2020                               Kolleg Schöneberg

Kursfahrt nach Italien 2019

Auf Goethes Spuren in Italien

Goethes Arbeit als Minister in Weimar kostete ihn zunehmend seine Kreativität. Die „Italienische Reise“ war sein verzweifelter Versuch, seine Schöpferkraft wieder zu beleben und seine Gedankenfarbigkeit wieder zu erlangen.
Auch wir waren etwas müde. Hatten wir doch vieles geschafft dieses Schuljahr und was käme da nicht gelegener als ein kleiner belohnender Tapetenwechsel am Ende des Schuljahres?
Wir machten uns also auf den Weg nach Neapel. Unterm Arm: Goethes Italien Tagebücher.
Als Hauptdomizil suchten wir uns das schöne Sorrent mit seinen feuerroten- bis rosafarbenen Sonnenuntergängen aus. Von dort aus begaben wir uns auf Goethes Spuren und recherchierten nach…
Was beobachtete Goethe seiner Zeit? Wie empfand er die Menschen und die Orte? Und selbst damals schien die Thematik der Umweltverschmutzung bereits allgegenwärtig zu sein. Nun war es an uns, herauszufinden, ob all diese Beobachtungen noch der Gegenwart entsprachen.
Der Weg führte uns zunächst nach „Pompeji“, der antiken Stadt der Privilegierten, die einst vom Vesuv verschüttet wurde. Es war doch erstaunlich, wie gut sie noch erhalten war und selbst der Geist der Stadt war noch spürbar.
Weiter ging es auf den Vesuv, der zwar durch seine vielen grünen Flächen einen eher unscheinbaren Eindruck vermittelte, jedoch nicht zu unterschätzen war, da er nach wie vor, einer der wenigen aktiven Vulkane Europas ist. Vom Vesuv aus bekam man einen wunderschönen Ausblick auf den Golf von Neapel.
Zuletzt ging es nach „Herkulaneum“, der einst kleinen römischen Stadt, die genauso wie „Pompeji“ vom Ausbruch des Visuvs betroffen war.
Wir lösten unterschiedlichste Aufgaben, dichteten, empfanden Bilder nach und ließen die geschichtsträchtigen Orte sowie die Schönheit Italiens auf uns wirken.
(verfasst von  Yasemin. S. einer Kollegiatin im 3. Semester)