Schulprogramm

Leitbild 

Grundsätze des Kollegs in Bezug auf Unterricht und Erziehung

Die Voraussetzungen, auf denen unser Kolleg aufbaut

  • Wir sprechen Erwachsene vielfältiger sozialer und kultureller Herkunft an – mit unterschiedlichem Lebensweg, Schulbildungswegen, Berufserfahrungen und Familiensituationen.
    Darum bieten wir einen am erwachsenen Menschen orientierten Unterricht mit entsprechenden Inhalten und Organisationsformen.
Die Kompetenzen, die das Kolleg den Kollegiaten vermitteln will
  • Offenheit und Dialogfähigkeit
  • Selbstvertrauen, Eigenverantwortlichkeit und Selbstdisziplin
  • Verantwortungsgefühl gegenüber anderen sowie Akzeptanz von Differenzen
  • Fähigkeit zu komplexem und vernetztem Denken, wie es ein Hochschulstudium erfordert
  • Kompetenz, sich den vielfältigen Problemen in einer sich ständig verändernden Welt zu stellen, selbständig zu entscheiden, zu handeln und den eigenen Lebensweg zu gestalten
Mittel, mit denen das Kolleg die Kollegiaten unterstützen will, sich diese Kompetenzen zu erwerben:
  • Förderung der Leistungsbereitschaft und des selbstständigen Arbeitens
  • Erwerb von Methodenkompetenz als Voraussetzung für selbständiges Lernen
  • effektive und differenzierte Fördermaßnahmen zum Ausgleich unterschiedlicher Lernvoraussetzungen
  • Aktiver Dialog zwischen allen Beteiligten über erfolgreiches Lehren und Lernen und Entwicklung von Möglichkeiten, Hindernisse und Lernhemmungen abzubauen.
Die Fortschreibung unseres Schulprogramms ist auf der Schulkonferenz am 25.11.2014 abschließend beraten und verabschiedet worden.

pdficon_largeSchulprogramm Fortschreibung 2014

 

Die Kollegordnung des Kolleg Schöneberg
(04. Juni 2019)

Wir wünschen uns an unserem Kolleg ein Lernklima, das von gegenseitiger Toleranz und der Bereitschaft zur Eigenverantwortung geprägt ist. Regeln können hier die zwischenmenschlichen Beziehungen vereinfachen und gleichzeitig dazu beitragen, unnötigen behördlichen Aufwand zu reduzieren.
In diesem Sinne wollen wir die nachfolgenden Regeln gelesen und verstanden wissen.

1. Unterrichtsklima 
Um ein positives Lernklima und einen ungestörten Unterrichtsverlauf zu gewährleisten, wird ein angemessenes Verhalten der Kollegiatinnen und Kollegiaten erwartet. Aus diesem Grund können z.B. Zuspätkommende vom Unterricht ausgeschlossen werden.

2. Entschuldigungen und Atteste 
Der Tututor kann bei Fehlzeiten bis zu drei Tagen schriftliche Entschuldigungen akzeptieren, ab dem vierten Tag muss in der Schule ein ärztliches Attest vorliegen.

3. Auswirkungen der Fehlzeiten auf den AT
(Bewertung des Allgemeinen Teils)
– Alle Kollegiatinnen und Kollegiaten sind zur Teilnahme an dem sich aus der Stundentafel ergebenden Unterricht verpflichtet (VO-KA § 3 (3) Fehlzeiten – ob entschuldigt oder unentschuldigt (!) – wirken sich immer auf die konstante Lernleistung aus.
– Unentschuldigte Fehlzeiten führen dazu, dass Leistungen, die von den Kollegiatinnen und Kollegiaten nicht erbracht werden, mit der Note 6 bzw. 00 Punkten bewertet werden.
–  Bei gehäuftem Auftreten unentschuldigter Stunden / Tage wird das BAföG-Amt über den unregelmäßigen Kollegbesuch informiert, was zur Einstellung der Zahlung führen kann.
-Auch bei entschuldigten Fehlzeiten sind die Kollegiatinnen und Kollegiaten verpflichtet, innerhalb kürzester Zeit den versäumten Unterrichtsstoff eigenverantwortlich nachzuarbeiten und darüber einen Nachweis zu erbringen.

4. Nachklausuren
–  Wird eine Klausur versäumt, muss eine ärztliche Bescheinigung spätestens nach drei Tagen vorliegen.
– In der Regel wird den Kollegiaten/innen von der Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrer nur eine Nachklausur gestellt.
– Die Nachklausur wird nur nach Absprache mit der betreuenden Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrergestellt.
–  Ort und Zeitpunkt der Nachschrift werden von der Kollegleitung festgelegt.

5. Handybenutzung im Unterricht und bei Klausuren / Täuschungen und Täuschungsversuche
Für den eventuellen Verlust eines mitgeführten Handys innerhalb unserer Einrichtung wird vom Kolleg kein Schadenersatz übernommen.
–  Im Unterricht ist die Benutzung des Handys nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Fachlehrers oder auf Anweisung des Fachlehrers als Arbeitsmittel gestattet.
–  Vor Beginn einer Klausur sind nicht zugelassene Hilfsmittel unaufgefordert bei der aufsichtführenden Lehrkraft abzugeben
–  Bei Täuschungen, Täuschungsversuchen und der Nutzung nicht zugelassener Hilfsmittel unterbricht die aufsichtführende Lehrkraft für die betreffenden Kollegiatin/den Kollegiaten die Klausur und informiert umgehend die Schulleitung bzw. die pädagogischen Koordinatoren, die sinngemäß entsprechend der VO-KA §38 über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die Kollegordnung können Sie auch hier herunterladen:

pdficon_largeKollegordnung 2019