Unsere Nachhaltigkeitsgruppe hat sich mit dem Thema Kippen befasst. Bislang lief es so wie fast überall, entweder fallen lassen oder sich die Mühe machen bis zum Aschenbecher zu laufen.
Es gehört seit Jahren zu den täglichen Arbeiten unseres Hausmeisters Pogo, die die auf dem Boden liegenden Kippen wieder einzusammeln.
Eine Kippe auf dem Boden kann 40-60 Liter Grundwasser verschmutzen. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema entstand die Idee: Was wäre, wenn die Kippe als Abstimmungsinstrument genutzt werden würde? Wenn man mit seiner Kippe eine Frage beantwortet, kann sie nicht mehr auf den Boden landen. Kira aus der E4 hat aus einem alten 1. Hilfe Kasten – deswegen die rote Farbe – einen witzigen Abstimmungsascher gefertigt.
Momentan wird nach dem Kippenwegwerfverhalten gefragt. Die Möglichkeiten Fragen zu stellen sind aber unbegrenzt!
Die Nachhaltigkeitsgruppe nimmt Fragen von Raucher:innen entgegen, die zukünftig zur Abstimmung gestellt werden können.
Das Projekt lädt auf spielerische Weise dazu ein, Pogo das Leben leichter zu machen, unser Grundwasser zu schonen und sich lustige oder wichtige Fragen auszudenken.
Als weitere Option vor allem außerhalb des Schulhofes wurden in der ersten Juniwoche Taschenascher verschenkt, die Frau Portsch organisiert hatte. Auch eine schlaue Idee.
Vielleicht ein erster Schritt sich für allen Müll, den man unterwegs erzeugt, verantwortlich zu fühlen.
In Japan zum Beispiel gibt es kaum öffentliche Mülleimer und dennoch liegt nirgends Müll herum. Wie geht das?
Alle habe einen kleinen Taschenmüll bei sich und entsorgen ihren Unterwegsmüll dann Zuhause.
So wie beim Taschenascher.
Ehrlicherweise muss hinzugefügt werden: Wer in Japan Müll hinterlässt, muss mit harten Strafen rechnen.
Um so schöner, wie dieses Projekt auf spielerische Weise versucht, Bewusstsein für die Problematik und Verhaltensänderungen zu schaffen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Kira fürs Basteln und an die Nachaltigkeitsgruppe fürs Ideen entwickeln!




